Beratung und Coaching für Mensch und Hund
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Socken ausziehen lernen

Grundkenntnisse

Warum positive Trainingsmethoden?

Positive Trainingsmethoden sind nachhaltig und fördern eine gute Beziehung zwischen dem Hund und seinem Menschen. Ein Besitzer der sehr hart mit seinem Hund umgeht und auch  mit einem harschen Ton seinen Hund gegenüber Fehler bestraft, wird die freudige Mitarbeit letztendlich negativ beeinflussen und einen Hund bekommen der nicht gerne mit seinem Menschen zusammenarbeitet, oder sogar Angst vor seinem Besitzer hat.

Hunde arbeiten von Natur aus gerne mit und lassen sich auch durch aversive Trainingsmethoden (die über einen negativen Reiz arbeiten, die Schrecken, Schmerzen oder Angst herbeiführen) zwingen Dinge zu lernen. Das dies keinen Spaß macht, ist wohl jedem klar. Es ist aber vor allem UNFAIR gegenüber dem Hund.

Es gibt einige Spielregen die es uns und vor allem dem Hund erleichtern Spaß an der Freude zu haben.

1😊 Der Hund wird das Verhalten wiederholen, das zu angenehmen Gefühlen führt.

       Dafür verwenden wir Verstärker wie Lob oder Leckerlis während des Trainings.

       Das heißt belohne nur Verhalten das du fördern möchtest, Verhalten

       welches du nicht haben willst wird kommentarlos ignoriert.

2😊 GUTES TIMING IST DAS A&O

       Hunde lernen über Verknüpfung das heißt, wenn ein Reiz auftritt und

       quasi im selben Moment eine Reaktion darauf erfolgt wird dieser

       Reiz je nach dem ob das Gefühlte positiv oder negativ ist im Gehirn

       abgespeichert. Je schneller die Belohnung erfolgt um so schneller

       lernt dein Hund. Eine Belohnung sollte innerhalb von höchstens 3 Sek

       beim Hund ankommen.

       Hilfreich bei jedem Training sind Marker, die die Belohnung

       Ankündigen (Lobwort- Clickertraining) Für weitere Infos stehen wir

       Gerne zur Verfügung.

3😊 Bestrafung bring Probleme

       Spiele sollten Spaß machen und Strafen sollten bei jeder Art von

       Training nie nötig sein. (Übrigens beim Strafen wäre der richtige Zeit-

       Punkt noch viel wichtiger) außerdem verliert der Hund das Vertrauen

       In seinem Besitzer.

4😊 Die Bezahlung muss stimmen

        Viele nutzen das Futter des Hundes als Belohnung, einige werden

        sich darüber freuen, die meisten Hunde jedoch arbeiten jedoch viel

        motivierter mit, wenn es was Besonderes gibt.

        Mach dir eine Liste wo du die Lieblings Leckerlis bzw. Belohnungen

        in einer Rangliste aufschreibst.

        Belohnungen können vielfältig sein: Leckerlis, ein kurzes Zerrspiel,

        apportieren bzw. Ball werfen (Vorsicht! Nur einmal werfen)

        Wichtig achtet darauf die meisten Hunde lieben es gar nicht

        Ständig getätschelt zu werden, schon gar nicht am Kopf.

        Gelegentlich sollte der Hund für seine Anstrengung oder besonders

        Gut gelungene Übungen mit einem Jackpot belohnt werden.

        (das sollte eine besondere Belohnung sein).

        Pausen sind wichtig, denn bei zu langen Einheiten, verliert der Hund

        an Konzentration und arbeitet Fehlerhaft.

        WICHTIG jede Trainingseinheit mit einer gelungenen Übung ab-

        Schließen.

      

Heute lernen wir Socken ausziehen

Der Hund sollte mit Zerr und Zergelspiele eine Freude haben.

Ihr nehmt ein altes Tuch oder einen alten Socken und macht an einem Ende einen Knoten. Dann fordert ihr euren Hund auf mit euch zu Spielen.

Er darf an den Zerrgel ziehen und sollte lernen bei einem „AUS“  Signal los zu lassen. 

Wie geht das? 

 Man spielt einige Zeit mit dem Hund und dann nimmt man das Teil an sich und sagt AUS und wartet bis der Hund auslässt. Bitte nicht weiter- ziehen lassen, sondern ruhig halten. Der Hund versteht schnell das er eine Belohnung erhält, wenn er die „Beute“ loslässt.

Hat der Hund das Aussignal verstanden kommt das Signal zieh dazu.

In dem Moment wo der Hund anfängt zu Ziehen sagt man im aufmunternden Ton „Zieh“ und immer, wenn der Hund kräftig zieht wieder das Signalwort sagen. (Nicht endlos ziehen lassen so um 10 Sek. Reicht völlig aus)

Dann das Spiel mit AUS beenden Leckerli sofort geben.

Klapp die Übung Zieh und Aus, kann man einen Schritt weiter gehen und ein anderes Übungsobjekt (am besten Socken) zum Ziehen verwenden.

Dieses legt man dann auf den Fuß und hält es ein wenig-> Zieh sagen und das Teil wegziehen lassen-> dem Hund sofort, wenn die Socke weg vom Fuß ist AUS sagen und belohnen.

Diese Übung kann man mit allen möglichen Teilen wie Kappen oder Handschuhen wiederholen.

Auch das Öffnen von Türen oder Laden kann man mit geeignetem Hilfsmittel auf diese Weise Üben.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Erlernen des Tricks und würde mich wieder über eure Erfahrungen beim Training freuen. Für auftretende Frage kann man mich entwerder über unser Kontaktformular oder über Facebook erreichen.

In diesem Sinne Vive somnium tuum  (lebe deinen Traum)