Beratung und Coaching für Mensch und Hund
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11.04.2020 11:56

Osterprogramm

Unser Osterprogramm,

habe ich von einer Trainerkollegin Claudia Hußmann, aus Deutschland übernommen, man kann das Rad schließlich auch nicht nochmals erfinden, darum wünsche ich euch viel Spaß damit.

Eiersuche

Natürlich darf die ganz klassische Ostereiersuche nicht fehlen. Alle Hunde suchen gerne und auch dein Hund kann das ganz schnell lernen. Wir hatten uns damals an die Anleitung von Jacqueline Koerfer – Nasenarbeit gehalten, die leider nicht mehr zur Verfügung steht.

Und so beginnst du.

Du zauberst das Osterei, das du in einer Hand hältst, hinter deinem Rücken hervor und zeigst es deinem Hund auf Nasenhöhe. Sobald der Hund sich für das Ei interessiert, loben und Leckerchen.

Klappt das gut, legst du das Ei auf den Boden. Leg das Ei immer wieder an eine andere Stelle. Jedes Mal, wenn dein Hund das Osterei berührt oder anstarrt, lobst und belohnst du ihn.

Diesen Schritt musst du nur machen, wenn dein Hund das Ei auf eine ganz bestimmte Art „anzeigen“ soll. Ich hatte mit Cleo vorher schon geübt, dass sie sich hinlegt und das Kinn auf den Boden legt.

Das konnte sie schon und das habe ich als sogenanntes Anzeigeverhalten mit ihr geübt. Das schaffst du, indem du deinem Hund sagst, dass er das tun soll, direkt nachdem er das Ei berührt oder angeschaut – also gefunden – hat.

Jetzt musst du deinem Hund noch starten können. Denn später weiß er ja nicht, dass da ein Ei versteckt ist. Du kannst z.B. jedes Mal „such Ei“ sagen, wenn du ihn los schickst.

Lege das Ei jetzt so hin, dass dein Hund es nicht sehen kann. Es ist aber in seiner Nähe und dein Hund darf zuschauen beim Verstecken.

Nach und nach kannst du das Ei immer weiter weg und „schwieriger“ verstecken.

Jetzt musst du mehrere Verstecke antäuschen. Du tust also an einigen Stellen nur so, als versteckst du das Ei dort. Dein Hund muss jetzt wirklich auf die Suche gehen.

Jetzt wird es ernst. Dein Hund darf nicht mehr zuschauen beim Verstecken. Du schickst ihn los! Animiere ihn, wenn er nicht gleich startet. Wenn es gar nicht klappt, geh nochmals zu Schritt 7 und denk daran, immer das „such Ei“ zu sagen, damit dein Hund das Startsignal für die Suche lernt.

Wenn du magst, kannst du jetzt an vielen verschiedenen Orten verstecken, du kannst auch jemand anders verstecken lassen, damit du nicht weißt, wo das Ei liegt, du könntest auch ganz viele Eier verstecken. Oder du versteckst sie mal nicht auf dem Boden, sondern höher. Es gibt wirklich keine Grenzen. Viel Spaß!

Eierapport

Dein Hund apportiert gerne? Dann könntest du dir bei der Eiersuche anstatt einer Anzeige auch das Ei bringen lassen.

Du hast ein bisschen Sorge, dass dein Hund das Ei einfach frisst anstatt es zu dir zu bringen? Dann übe den Eierapport doch einfach so:

Ei direkt vor dir auf den Boden legen und in die Hand geben lassen. Mach es wirklich einfach und der Weg ist so kurz, dass keine Gefahr für das Ei besteht. Tolle Belohnung! Es muss etwas sein, was dein Hund lieber mag als Eier. 😉

Wenn das gut klappt, kannst du den Abstand zwischen Ei und Hand immer größer machen. Dein Hund muss das Ei also immer weiter tragen.

Tipp: Übe im Gras, dann ist das Ei nicht gleich kaputt, wenn es mal nicht sauber in die Hand gegeben wird. Wie weit und lange dein Hund später tragen können soll, kannst du selbst entscheiden.