Beratung und Coaching für Mensch und Hund
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27.03.2020 20:11

Hundewellness

Hundewellness

Mach es dir mit deinem Hund gemütlich und verwöhne ihn mit einer Massage.

Für dich und deinem Hund hat es vielerlei positiver Effekte, zum Einem durch die Einwirkung der Masssage auf Haut, Gewebe und Muskulatur, die Verspannung und Verklebungen auflockert. Die Durchblutung wird gesteigert und der Stoffwechsel angeregt, auch das Körpergefühl verbessert sich.

Zum Anderen auf die Beziehung zu deinem Hund. Wenn du mit deine Hund einen Wellnessabend machst schenkst du ihm eine Zeit der aktiven Zuwendung welche beziehungsfördernd und um vieles intensiver als das beiläufige Streicheln ist. Übrigens weiß man heutzutage, dass beim Streicheln und Massieren beide  Beteiligten das Bindungshormon Oxytocin, auch als Kuschelhormon bekannt ausschütten.    

Gerade für hibbelige Hunde ist so eine Wellnessmassage ein Gewinn, sie lernen so Entspannung und werden ruhiger und ausgeglichener.

Massage und Co. können ihre positiven Wirkungen nur entfalten, wenn Ihr Hund sie wirklich genießt und entspannt dabei ist. Darauf solltest du besonders achten:

  • Denken an dich selbst: Mit Sicherheit bist auch du nicht zu jeder Zeit des Tages in Stimmung für eine Massage. So geht es auch deinem Hund. Der beste Zeitpunkt für ein wenig Körperarbeit ist, wenn dein Hund ohnehin gerade völlig entspannt und vielleicht sogar ein wenig schläfrig ist. Und auch du sollten in der richtigen Stimmung sein – ruhig, gut gelaunt und frei von Stress.
  • Dein Hund genießt die Massage am Besten, wenn der Magen leer ist: wenn die letzte Mahlzeit schon ein wenig zurückliegt und er vorher Gelegenheit hatte, seine Geschäfte zu verrichten.
  • Macht es euch gemütlich, verbannt das Telefon, schalten den Fernseher aus und sorge für eine angenehme Raumtemperatur. Und wenn du und dein Hund das gerne möchtet, passt auch ein wenig Entspannungsmusik gut ins Programm – es gibt mittlerweile sogar spezielle Musik für Tiere. Ich kann die White noise auf YouTube empfehlen
  • Vielleicht liegt dein Hund ohnehin gerade faul auf dem Sofa oder hat sich auf einem anderen gemütlichen Plätzchen ausgestreckt? Vorausgesetzt, er freut sich dort über Ihre Nähe, machen es dir doch gleich neben ihm bequem.
  • In vielen Ratgebern rund um Massage und Co. wird davon ausgegangen, dass der Hund dabei auf der Seite liegt. Wenn dein Hund das aber erst mal nicht möchte, könnst du  ihn auch in anderen Positionen massieren. Du wirst sehen: Wenn du deine Sache gut machst, wird sich dein Hund sowieso bald von selbst wohlig ausstrecken.
  • Es ist wichtig das du die Köppersprache deines Hundes gut lesen kannst wirst du feststellen, dass dein Hund dir ständig mitteilt, wie er sich fühlt. Ganz besonders kann dir das Wissen über die sogenannten Beschwichtigungssignale (Calming Signals) helfen. Eine Leseempfehlung dazu Calming Signals von Turid Rugaas
  • Wenn dir dein Hund  signalisiert, dass er sich nicht wohlfühlt, reagiere schnell darauf:  vielleicht ist der Druck mit dem du massierst zu hoch, dann verringere diesen oder versuche es bei einem anderen Körperteil, das er lieber mag.
  • Ganz wichtig: den Hund niemals nicht zu etwas zwingen. Wenn er gehen will, lass ihn  gehen – und überlege dir,wenn du es nochmals probieren möchtest wie du es ihm beim nächsten Mal noch angenehmer machen könntest. Im Idealfall beendest du die Massage-Einheit grundsätzlich, solange der Hund sie noch genießt (selbst wenn es zu Beginn nach wenigen Minuten ist) – das macht Lust auf mehr! Wenn er von selbst weg geht ist das auch in Ordnung.
  • Wichtig!! Man beginnt mit den Körperpartien welche der Hund ohnehin gerne hat. Wenn du feststellst, dass ein Körperteil besonders empfindlich ist oder sogar schmerzempfindlich, sparen diesen Bereich besser aus – und beobachte die nächste Zeit ob sich das verschlimmert im im Zweifelsfall kontaktiere deinen Tierarzt.